Das Team des Zehntkellers bei der Weinlese 2026 im Weinberg

Weinlese 2026: Früher Start und viele fleißige Hände

September 30, 2026 9:49 a.m. Veröffentlicht von

Am 26. August fiel bei uns der Startschuss für die Weinlese 2026. So früh wie in diesem Jahr haben wir schon lange nicht mehr mit der Lese begonnen. Die hohen Temperaturen und die trockene Witterung ließen die Trauben in diesem Jahr besonders schnell reifen – und machten einen frühen Lesestart notwendig.

Bis zum 17. September waren wir in unseren Weinbergen unterwegs. Insgesamt bewirtschaften wir rund 20 Hektar Rebfläche in den Weinlagen Iphöfer Julius-Echter-Berg, Iphöfer Kronsberg, Iphöfer Kalb und Rödelseer Küchenmeister.

Handarbeit von früh bis spät

Geerntet wird bei uns von Hand. Ein Team aus zehn festen Mitarbeiter wurde während der Weinlese von sechs Erntehelfern unterstützt. Gemeinsam ging es bei Wind und Wetter hinaus in die Weinberge, um die reifen Trauben zum richtigen Zeitpunkt zu ernten.

Und die Arbeit hat sich gelohnt: Mit der Qualität der geernteten Trauben sind wir insgesamt sehr zufrieden. Jetzt sind wir gespannt darauf, wie sich der Jahrgang 2026 im Keller weiterentwickelt.

Das Team des Zehntkellers bei der Weinlese 2026 im Weinberg
Das Team des Zehntkellers bei der Weinlese 2026 im Weinberg

Von der Traube in den Keller

Nach der Ernte geht es für die Trauben direkt weiter: Sie werden gepresst und für die weitere Verarbeitung vorbereitet. Was nach der Pressung übrig bleibt, wird bei uns kompostiert. Der Kompost kommt anschließend wieder zurück in die Weinberge – so schließt sich der Kreislauf.

Von den Weinbergen geht es also in unseren historischen, dreistöckigen Gewölbekeller. Dort bauen wir unsere Weine in Edelstahltanks und Barriques aus. Aus den frisch geernteten Trauben entsteht so Schritt für Schritt der neue Jahrgang.

Ein gemeinsamer Abschluss

Nach knapp drei Wochen war die Weinlese am 17. September schließlich geschafft. Zum Abschluss wurde gemeinsam gegrillt und nach vielen Tagen im Weinberg auf die geleistete Arbeit anzustoßen.

Jetzt beginnt für uns die nächste spannende Phase: die Arbeit im Keller. Die Trauben sind geerntet – und wir freuen uns darauf, zu sehen, was der Jahrgang 2026 daraus entstehen lässt.

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Dieser Artikel wurde verfasst von Eva Schmitt